Aktuelles

Tanja Zeller gelingt mit “Dreierlei vom Ansbach-Triesdorfer Rind” die Sensation

Seit 13 Jahren besuchen für die Sendung „Landfrauenküche“ des Bayerischen Fernsehens Bäuerinnen aus den sieben Bayerischen Regierungsbezirken verschiedene Höfe in Bayern. Im Anschluß an den jeweiligen Gang beurteilen die Teilnehmerinnen das Essen der Gastgeberin. Dabei waren sie auch bei Tanja und Hermann Zeller und ihren drei Söhnen in Ipsheim zu Gast. Das Besondere bei diesem Besuch: da die Familie Zeller Ansbach-Triesdorfer Rinder züchtet lag es nahe, den “Tiger” auf den Teller zu bringen, gemäß dem Motto “Bewahren durch Aufessen”. So wurden die Gäste beim Hauptgang mit Dreierlei vom Triesdorfer Rind verwöhnt.

Ende des Jahres wurde das Finale ausgestrahlt. Alle teilnehmenden Landfrauen warteten gespannt darauf, wen sie selbst zur Siegerin erwählt hatten. Bei dem „Gruß aus der Küche“ erhielten die “Aischtalpasti – Kulinarische Kleinigkeiten quer durch den Hof” von Tanja die meisten Punkte. Als beim Hauptgericht ihr “Dreierlei des Ansbach-Triesdorfer Rindes” als Sieger feststand, war Tanja der Sieg in dieser Staffel nicht mehr zu nehmen. Doch die Sensation war perfekt, als ihre Landfrauenkolleginnen auch noch Tanja´s “Joghurt-Himbeer-Traum mit Schneeballen” als bestes Dessert werteten. Damit gelang Tanja die Sensation: in den 13 Jahren der Landfrauenküche gab es noch nie eine Siegerin in allen drei Kategorien. Wir gratulieren Tanja Zeller und Ihrer Familie sehr herzlich zu ihrem wundervollen Erfolg!

Wenn Sie diese Sendung gerne ansehen möchten oder die Rezepte suchen, klicken Sie bitte hier.

Weintiger – der Spitzentiger

Ab November 2021 steht Sperma von „Weintiger“ beim Besamungsverein Nordschwaben e.V. in Höchstädt/Donau zur Verfügung. Der aus der Zucht von Michael Erhardt stammende Tigerbulle zählt mit einem GZW von 127 und einem MW von 119 zu den leistungsstärksten Tigerbullen. Es wird von einer sehr guten Eutervererbung und optimal ausgeprägten Strichen ausgegangen. Voraussichtlich ist er auch für Kalbinnen geeignet (Kvp. 109). Weintiger stammt aus einer langlebigen Kuhfamilie aus einer Vanstein-Tochter und bringt mit 118 eine lange Nutzungsdauer mit sich. 

Interessant ist auch seine schöne Kopfzeichung, die als Schokokopf bezeichnet wird. Derartige Zeichnungen kamen immer schon, wenn auch selten, bei den Tigern vor. Bekannt wurde zum Beispiel der Tiger-Bulle Simon, der beim Zentralen Landwirtschafts-Fest in München 1907 den 1a Preis gewann. 

Als Weinbrand-Sohn bietet Weintiger allen Züchterinnen und Züchtern des Ansbach-Triesdorfer Rindes eine komplett neue Linie und ist somit breit einsetzbar.

Tigerkuh KFV Jana Nelda auf dem Siegertreppchen

2019 startete der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) die German Dairy-Show, eine nationale Tierschau, die aus der deutschen Holsteinschau heraus entwickelt wurde. 2021 sollte die nächste Schau stattfinden, doch konnte sie wegen Corona nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden, sondern wurde als Onlineschau ohne Preisrichter als reine Publikumsschau organisiert. Dazu konnten die Betriebe beim BRS Videos der Kühe einsenden. Anschließend waren diese online zu sehen und vom 8. Juli bis zum 14. August hatten Interessierte die Möglichkeit, ihre Favoriten zu wählen. Insgesamt wurden 140 Videos verschiedener Rassen eingeschickt, wobei nochmals nach 1., 2., 3. und 4. Kalbung unterschieden wurde.

Im Bereich „Fleckvieh 2. Laktation“ schickte die Familie Kollenberg aus Marienheide ihre Tigerkuh KFV Jana Nelda, eine Humperttochter mit 9637 Litern in der 1. Laktation, an den Start. Familie Kollenberg hatte bereits deren Mutter Nelly vom Betrieb Kaufmann gekauft und sich sehr gefreut, als sie später auch die Tochter erwerben konnten. KFV Jana Nelda überzeugte das Publikum und gewann in Ihrer Gruppe den 1. Platz! Wir gratulieren Familie Kollenberg zu diesem Erfolg und danken ihnen, daß sie eine Ansbach-Triesdorfer Kuh ins Rennen geschickt haben. Mit ihren Zwillings-Tigermädeln hat KFV Jana Nelda uns und den Kollenbergs eine weitere Freude gemacht.

Tigerkuh KFV Jana Nelda

Mit dem Tiger durch´s ganze Jahr – der etwas andere Kalender

Erstmalig hat der Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes e.V. einen “Tigerkalender” herausgebracht. Mit dem Erlös des wunderschönen Kalenders unterstützen Sie die Absamung eines weiteren Tigerbullen. Dies ist für den Bestand der Rasse eine wichtige Voraussetzung, um Inzucht zu vermeiden und die Leistungen der Tiger zu verbessern.

Der Kalender hat viel Platz für eigene Eintragungen – mit DIN A 4 Querformat sowie aufgeklappt DIN A 3 Hochformat. Neben Feiertagen werden auch die Mondphasen angezeigt sowie ein Jahresüberblick abgebildet. Hier ein kleiner Einblick. 

Papier: 170 g/m² Qualitätsdruck matt (fotorealistischer Digitaldruck)
Druck: 4/4 farbig Euroskala
Umfang: 14 Seiten, beidseitig bedruckt (Deckblatt, 12 Monatsblätter, Schlussblatt)
Verarbeitung: mit Drahtheftung inkl. Lochung oben und unten

Preis: 11,50 € plus Versandkosten – Jede Unterstützung hilft!

Bestellung: pfaefflin-nefian@gmx.de

Wir trauern um Erika Köhler

In Gedenken an Erika Köhler

Am 30. April 2021 verstarb Erika Köhler im Alter von nur 69 Jahren bei einem tragischen Arbeitsunfall. Seit dem Kauf der Tigerkuh Claudia vor ca. 10 Jahren züchtete sie Ansbach-Triesdorfer Rinder. Erika liebte ihre Tiere und die Triesdorfer Tiger waren ihr ganzer Stolz. Immer wieder verkaufte sie auch Tiger an andere Betriebe, so daß ihre Zucht weitergeht. 

Wir werden Erika in unseren Herzen bewahren. Ihrer Familie drücken wir unser tief empfundenes Beileid aus.

Wir trauern um Michael Engelhardt

Plötzlich und völlig unerwartet verstarb am 4. Januar 2021 Michael 
Engelhardt im Alter von 69 Jahren. Viel zu früh wurde er ins Haus des Herrn 
zurückberufen.

In Gedenken an Michael Engelhardt
Michael Engelhardt

Michel war d e r Tiger-Bauer schlechthin. Wie kein anderer setzte er sich 
ein Leben lang für den Erhalt und die Zucht der Ansbach-Triesdorfer Rinder 
ein. Bei der Übernahme des elterlichen Hofes fand er noch eine einzige Kuh 
der Rasse Ansbach-Triesdorfer Rind vor. Da er auf Bio-Landbau umstellen und 
die Rinder auf der Weide halten wollte kamen ihm die Tiger sehr entgegen. 
Ihre harten, dunklen Klauen kamen mit den feuchten Wiesen um Leutenbuch gut 
zurecht und eine durchschnittliche Milchleistung von ca. 6000 l pro Kuh und 
Jahr alleine aus dem Grundfutter paßte gut in sein Konzept. So begann er. 
Als 1992 der Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes von Prof. 
Dr. Herrmann und 5 weiteren Bauern gegründet wurde war er Gründungsmitglied 
und mit der Tigerzucht auf seinem Betrieb ging es richtig aufwärts. Viele 
bekannte Tigerbullen standen eine Zeitlang auf seinem Hof und deckten im 
Natursprung seine Kühe und Kalbinnen, so z.B. Webtiger, einer der meist 
eingesetzten Tigerbullen, ebenso wie Gerhardt oder derzeit Bustiger.
Aber nicht nur an den eigenen Betrieb dachte Michael. Er war immer bereit, 
auch weibliche Tiger an andere Züchter abzugeben. Nur so war es überhaupt 
möglich, die Tiger, von denen es bei der Vereinsgründung ca. 40 Kühe gab, 
auf heute ca. 200 anerkannte Kühe in mittlerweile vier Bundesländern 
aufzubauen. Man kann mit Fug und Recht sagen, daß es ohne Michel und seinen 
engagierten und immer herzlichen Einsatz wohl kaum mehr Ansbach-Triesdorfer 
Rinder gäbe.

Wir werden Michel immer in unseren Herzen bewahren. Seiner Familie wünschen 
wir viel Kraft und Mut, diesen Verlust zu verarbeiten und die Zukunft zu 
gestalten.

Die Tiger – eine Bayerische Spezialität

Jahrzehntelang führten die Ansbach-Triesdorfer Rinder in Bayern ein Schattendasein. Durch die modernen Agrarmaschinen war ihre Arbeitsleistung nicht mehr gefragt, andere, spezialisierte Rassen hatten sie entweder bei der Milch- oder bei der Fleischproduktion überholt. Nur wenigen Idealisten, die dennoch an ihren Tigern festhielten, ist es zu verdanken, daß diese älteste deutsche auf Leistung gezüchtete Rasse überlebte. 

Doch in den letzten Jahren hat ein Umdenken in der Bevölkerung stattgefunden. Neben Regionalität, Qualität und artgerechter Haltung rücken alte, vom Aussterben bedrohte Nutzpflanzen und Haustierrassen wieder in den Blick – eine Chance für das extrem vom Aussterben bedrohte Triesdorfer Rind. Und durch die gezielte Zucht in den vergangenen Jahren können die Tiger in der Doppelnutzung immer bessere Ergebnisse vorweisen. Den Wert der Triesdorfer Tiger hat auch der Fachausschuß zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei landwirtschaftlichen Nutztieren der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. erkannt und eine Empfehlung zur Anerkennung als Rasse ausgesprochen. So konnte nun das Ansbach-Triesdorfer Rind als „ Bayerische Spezialität“ im Spezialitätenland Bayern aufgenommen werden. (https://www.spezialitaetenland-bayern.de/spezialitaeten/ansbach-triesdorfer-rind/

Neue Fotos

Fotograf Florian Maucher

Mittlerweile tummelt sich das Ansbach-Triesdorf Rind in den verschiedensten Ecken von Deutschland. Der Frühling strahlt und die Rinder kommen wieder auf die Weiden. Es ist also Zeit für einen Schwung neuer Fotos. Kälber der letzten Jahre sind bereits groß geworden und neuer Nachwuchs ist geboren. Schaut gerne hier vorbei.

Direktvermarktung gestartet

Nachdem das Fleisch des Ansbach-Triesdorfer Rindes bisher vorwiegend über Metzgereien und Restaurants vermarktet wurde beginnen nun auch einige landwirtschaftliche Betriebe, Produkte ihrer Tigerrinder selbst zu vermarkten. Angeboten werden dabei nicht nur Fleisch- und Wurstwaren, sondern auch Milch, Käse und Joghurt vom Triesdorfer Tiger. Hier finden Sie die Anbieter von Tigerrind-Produkten.

Zu Weihnachten kommt Bustiger

 Pünktlich zu Weihnachten ist das Sperma eines neuen Tigerbullen, “Bustiger”, beim BVN erhältlich. Bustiger stammt vom Betrieb Christiane Böhm und ist ein Bussard-Sohn. Er hat eine schöne Zeichnung mit viel Weiß und stammt mütterlicherseits aus der Raltigerlinie. Daher ist er besonders für die Züchterinnen und Züchter hornloser Tiere interessant (PS). Für die Tigerzucht geht damit ein sehr erfolgreiches Jahr zu Ende, denn mit Bustiger und Gerhard konnten erstmalig von zwei Tigerbullen in einem Jahr Spermaportionen zur Verfügung gestellt werden.

Bustiger - vom BVN zur Verfügung gestellt
Bustiger – Fotocredit BVN

Weitere Informationen finden Sie hier.

Archehof Kellerwald feierte Jubiläum

Als Ralf Finke im Jahr 2009 seinen Pferdehof als „Archehof Kellerwald“ zertifizieren ließ erntete er von vielen Menschen in der Region nur Kopfschütteln. Denn als Archehof verpflichtet man sich, mindestens drei verschiedene, vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen aus zwei verschiedenen Größenkategorien zu züchten und so zu deren Erhaltung beizutragen. Diese Rassen kommen in der modernen Landwirtschaft aufgrund ihrer geringeren Leistungsfähigkeit kaum mehr vor. Dabei sind sie hervorragend an die jeweilige Gegend angepaßt, in der sie oft über Jahrhunderte gezüchtet wurden. Sie sind robust, genügsam, frohwüchsig und langlebig. 

In den folgenden Jahren konnte Ralf sechs Mitstreiter gewinnen, die ebenfalls alte Haustierrassen vor dem Aussterben bewahren wollten. Und so wurde vier Jahre später eine der ersten Archeregionen in Deutschland, die Archeregion Kellerwald, zertifiziert und ist seitdem aus dem sie umgebenden Nationalpark nicht mehr wegzudenken. 

Begonnen hatte Ralf unter anderem mit dem Rheinisch-Deutschen Kaltblut und dem Hinterwälder Rind. Als er jedoch nach einem Fernsehbeitrag über seinen Archehof im Hessischen Rundfunk einen Anruf von Franz Probst vom Verein zur Erhaltung des Ansbach-Triesdorfer Rindes e.V. erhielt war er mit dem „Tigervirus“ infiziert. Doch war er gar nicht so einfach, eine Triesdorfer Kuh zu finden, denn zum einem gab es kaum welche und zum anderen trennten sich die wenigen Tigerzüchter, die es damals gab, nur sehr ungern von einem Tier. Fündig wurde er bei Michael Engelhardt in Leutenbuch bei Herrieden, der im Jahr 1992 Mitbegründer des Vereins zur Erhaltung der Ansbach Triesdorfer Rinder e.V. und immer bereit war, aus seiner Zucht Tiere abzugeben, damit auch andere Freude an diesen wundervollen Tieren finden und zum Erhalt der Rasse beitragen konnten.

Derzeit leben 16 Kühe mit ihrer Nachzucht sowie der Zuchtbulle „Balu“ auf dem Archehof Kellerwald und erfreuen nicht nur Ralf Finke, sondern viele Menschen aus Nah und Fern, die in der Region Urlaub machen und unter anderem eine Planwagenfahrt mit Ralf durch den Nationalpark unternehmen. Mit ihrer einzigartigen Fellzeichnung unterscheiden sie sich von allen anderen Rinderrassen. 

Am 22. September feierte man bei strahlendem Sonnenschein das zehnjährige Jubiläum des Archehofs. Die zahlreichen Besucher konnten nicht nur die Ansbach-Triesdorfer Tiger bestaunen und sich bei zwei Führungen und einem Infostand über sie informieren, sondern auch viele verschiedene Pferderassen, vom schweren Rheinisch-Deutschen Kaltblut bis zum zierlichen Norweger Fjordpferd, Tauernscheckenziegen, Vorwerkhühner sowie die Kaninchenrassen Meißner Widder und Japaner bewundern. Nicht zu vergessen die dicke Frieda, ein Schäbisch-Hällisches Schwein. Besondere Attraktionen wurden für die vielen Kinder geboten, sei es eine riesige Hüpfburg, Hufeisenwerfen, Schminken oder geführte Ausritte mit den Fjordpferden Mille und Zottel. Eine Ausstellung historischer Trecker und natürlich die Planwagenfahrten begeisterten Jung und Alt. 

Viel Anerkennung für ihr gelungenes Fest, aber auch ihre jahrelange Arbeit, erhielten Ralf Finke und sein Team nicht nur von den Besuchern, sondern auch den anwesenden Ehrengästen wie dem Vorsitzenden des Archevereins und dem Bürgermeister von Frankenau, der gleich mit Frau und Töchterchen erschienen war. 

Und auch mit der Tigerzucht soll es in Hessen aufwärts gehen. Zu den drei bisherigen Züchtern in Hessen kommen nun weitere zwei hinzu. Die ersten Kühe sowie ein Bullenkalb für die spätere Zucht wurden schon gekauft. Allerdings werden die hessischen Züchter noch viel Energie und Durchhaltevermögen brauchen, bis es auch in Hessen ein Herdbuch für die Ansbach-Triesdofer Tiger gibt. 

Männliche Tiger – Bewahren durch Aufessen

Um das Ansbach-Triesdorfer Rind vor dem Aussterben zu retten vermarkten wir überzählige männliche Tiere unter dem Motto „Bewahren durch Aufessen“. Denn nur, wenn die Landwirte für die viele Mehrarbeit, die sie mit der Zucht und Aufzucht der Ansbach-Triesdorfer Rinder haben, einen finanziellen Ausgleich erwirtschaften, können Sie auch weiterhin Tiger halten. 

Da es zu wenig Tiere gibt, können Gerichte, Fleisch- und Wurstwaren aus Fleisch vom Ansbach-Triesdorfer Rind, nicht laufend angeboten werden. 

Um Ihnen einen Überblick zu geben, wo es aktuelle Tigerrindfleischprodukte gibt, veröffentlichen wir hier eine Liste der aktuellen Anbieter, die vierteljährlich erneuert wird. 

Neue Tigersamen

Nach langer Zeit ist es nun endlich gelungen, wieder einen Tigerbullen abzusamen. Der Neue heißt Gerhard und ist zum einen wegen seiner schönen Zeichnung sehr interessant, zum anderen aber auch aufgrund seiner Genetik. Gerhard ist ein Gepard-Sohn, der seinerseits auf Geha zurück geht, eine in der Tigerzucht und auch im Fleckviehbereich seltene Linie.

Mütterlicherseits geht er auf die Tigerbullen Winner und Matiger zurück. Seine Mutter ist die Ansbach-Triesdorfer Kuh Tanja, die beim ZLF 2016 in München ausgestellt war. Hier ist er in mindestens 6. Generation ein echter Tiger.

Da er bereits mehrere Nachkommen hat ist auch bekannt, daß er für Kalbinnen gut geeignet ist. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sperma ist beim BVN Neustadt/A. erhältlich, allerdings nur für Mitgliede des Vereins zur Erhaltung des Ansbach Triesdorfer Rindes. Aufnahmeantrag

Auftaktveranstaltung Fleischvermarktung

Zahlreiche Gäste fanden sich am 17. September 2018 zur Auftaktveranstaltung der Fleischvermarktung auf dem Hof der Familie Grund in Kästel ein. Nach Informationen über die Geschichte und Besonderheit der Triesdorfer Rinder kamen Redner aus den Bereichen Zucht, Schlachtung und Gastronomie zu Wort und berichteten über ihre jeweiligen Erfahrungen. Dr. Anita Idel, Lead-Autorin des Weltagrarberichts von 2005 bis 2008 und Mitglied der Archekommission von Slow Food Deutschland verkündete die Aufnahme der Ansbach-Triesdorfer-Rinder in die Arche des Geschmacks von Slow Food.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

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Personen von links nach rechts: Landwirt Reinhold Schneider, Gastwirt Joachim Schwemmer, Hotelier und Gastwirt Stefan Rottner, Ursula Pfäfflin Nefian vom Verein zur Erhaltung des Ansbach Triesdorfer Rindes und Initiatorin des Fleischprojekts, Konrad Wagner, Zuchtleiter des Fleischrinderverbandes Bayern, Dr. vet. Anita Idel, Mitglied der Archekommission von Slow Food Deutschland (photocredit Erwin Schmidbauer)


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Bulle Josef, Februar 2016 (Foto: Verein zur Erhaltung des Ansbacher-Triesdorfer Rindes e.V.)

Das Ansbach-Triesdorfer Rind war eine früher vor allem in Franken verbreitete Rinderrasse. Heute existieren noch um die 100 Tiere. Der Arterhalt gilt als extrem gefährdet. Einige engagierte Landwirte und Züchter kämpfen darum, dieses besondere Rind, auch „Triesdorfer Tiger“ genannt, zu bewahren. Der Verein zur Erhaltung des Ansbacher-Triesdorfer Rindes e.V. unterstützt sie.